Tipps gegen Langeweile im Lockdown

Zeugs gegen Langeweile

Langeweile daheim? Schlechte Stimmung? Unausgeglichene Kinder?

Ist ja kein Wunder, wenn Kindergärten, Spielplätze und Schulen geschlossen sind, die Spielkameraden nicht vorbeikommen dürfen und es dann auch noch ziemlich kalt draußen ist …

Geht doch mit euren Kindern mal auf „Schatzsuche“ in euren Kellern, Schränken oder auf dem Dachboden. Da findet sich wahrscheinlich jede Menge „Zeugs“, das wunderbar zum Spielen geeignet ist und ganz neue Spielideen weckt.

Loose Parts nennt sich das Ganze auf Englisch und ist eine geniale Möglichkeit, kreativ zu spielen, ob alleine, mit den Geschwistern oder eben mit dem einen Freund/Freundin, der/die ja momentan vorbeikommen darf.

Unter „Zeugs“ verstehe ich z.B. Decken, alte Vorhänge, Pappkartons, alles was aus Holz ist, Töpfe, Schüsseln, Stöcke, Kleinkram, Fahrradschläuche … eurer Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Bringt die Sachen raus in den Garten oder den Hof oder bei schlechtem Wetter in die Garage, den Keller … und gebt euren Kindern Zeit, damit zu spielen. 

Nachdem ihr nun ja bereits zu Schatzsuchern geworden seid, könnt ihr noch folgendes machen:

  • Macht euch gezielt auf die Suche nach Dingen, aus denen die Kids dann einen Balancierparcours bauen (auch das geht drinnen und draußen). Als Varianten dazu könnt ihr – wie beim Biathlon – zwischendurch Stationen aufbauen, an denen in, auf oder durch etwas geworfen wird. Eine weitere Variante ist der blinde Parcours, da helfen sich die Kinder gegenseitig bei der unfallfreien Durchquerung.
  • Probiert mit dem ganzen Zeugs auch mal aus, eine Strecke von A nach B zu überwinden, ohne den Boden zu berühren … Der Boden ist Lava!
  • Jetzt habt ihr schon so viel Zeugs zusammengesammelt, daraus könnt ihr eine wunderbare „Kettenreaktion“ bauen. D.h. auf einer Strecke von A nach B löst eine Aktion die nächste aus und setzt einen neuen Impuls, um die folgende Aktion in Bewegung zu bringen.
  • Und vergesst nicht, euren Kindern immer wieder genügend Zeit zum freien, kreativen Spielen mit all den tollen Schätzen zu geben. Da entstehen oft wahre Wunderwerke. 
  • Oder ihr macht mal einen Überraschungsspaziergang mit euren Kindern. Ihr parkt auf einem Parkplatz am Waldrand und ab dann sind die Kinder König. Sie entscheiden im Wechsel an jeder Kreuzung in welche Richtung abgebogen wird. Sie geben das Tempo vor. Und sie entscheiden, wo angehalten wird um zu spielen, etwas zu bauen oder Dinge zu sammeln (Korb mitnehmen). Die Aufgabe der Erwachsenen: sich den Rückweg gut einprägen, entspannen, entschleunigen, die Natur genießen.

JETZT ist außerdem die Zeit, zu planen, wie wir unseren Kindern nach dem Lockdown noch mehr Möglichkeiten geben können, Zeit draußen zu verbringen. 

Denn: WANN, wenn nicht jetzt, brauchen Kinder vermehrt die Möglichkeit, gemeinsam, frei und kreativ draußen zu spielen!? Und: WO wenn nicht im Kindergarten oder der Grundschule erreichen wir alle Kinder?! Mit dem „Draußenspiel-Mobil“ kann das miteinander verknüpft werden – Zeitaufwand, Kosten und Personalaufwand sind – im Vergleich zum Ergebnis – gering.
Wer neugierig geworden ist, kann hier auf der Homepage weitere Informationen bekommen und Kontakt aufnehmen. Stellt das Projekt auch gerne in euren Kindergärten oder Grundschulen vor. Wir besprechen die aktuellen Hygieneregeln mit unseren Partnern und passen das Spielkonzept individuell an.

Und jetzt: Raus mit euch! 

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